Aus dem Buch: "Predigtdienst"

Frage:Ist Ihr Dienst von Haus zu Haus die Erfüllung eines biblischen Auftrages?

Antwort: Ja, die Begründung liegt in Matthäus 28,18-20: "Und Jesus trat herzu (zu den Jüngern) und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle
Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." Aber auch weitere Bibelstellen weisen daraufhin, daß ein Christ seine christliche Überzeugung öffentlich bekunden und darstellen muß, so wie es geschrieben steht unter Matthäus 24,14; 10,7.11-13; Apostelgeschichte 20,20.21; 5,42; Zephanja 2,2.3; Jesaja 6,8.11.12

Frage: Warum setzen Sie diese Tätigkeit fort, obgleich Sie wegen dieser Missionsarbeit Widerspruch erfahren und sogar angegriffen und verfolgt werden?

Antwort: In Johannes 15,18.19 heißt es: "Wenn euch die Welt haßt, so wißt, daß sie mich vor euch gehaßt hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt."

Frage: Christen sollten doch für Christus Zeugen sein und nicht für Jehova?

Antwort: Sie haben natürlich recht, wir sind verpflichtet, Zeugen für Jesus Christus zu sein. Doch Jesus Christus selbst war stets ein treuer Zeuge für seinen Vater, "Jehova Gott", oder wenn Sie wollen, "Jahwe Gott", und bitte: Was bedeutet denn der Name Jesus im Deutschen? Er bedeutet: "Jehova ist Rettung." Aber es heißt auch in Johannes 17,3 "Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."

In einer Veröffentlichung zu einer Konferenz führender Geistlicher Spaniens heißt es: "Vielleicht sind ... (die Kirchen) in höchstem Maße in dem nachlässig, worauf ausgerechnet die Zeugen (Jehovas) - ihre meiste Zeit verwenden - in den Hausbesuchen, die im Rahmen der Methoden liegen, die von den Aposteln der Urkirche angewandt wurden. Während sich die Kirchen nicht selten darauf beschränken, Tempel zu bauen, durch Glockengeläut Menschen anzulocken und in ihren Zusammenkunftstätten zu predigen, folgen, ... (die Zeugen) der apostolischen Methode, von Haus zu Haus zu gehen und jede Gelegenheit zum Zeugnisgeben wahrzunehmen" (El Catolicismo, Bogotá [Kolumbien], 14. September 1975, Seite 14).