Aus dem Buch: "Über den Autor, Helmut-Dieter Hartmann"

Helmut-Dieter Hartmann, Jahrgang 1928, ist Unternehmensberater und war von 1972 bis 1992 international tätiger Unternehmer. Die Einberufung zum Kriegsdienst aus der Obersekunda der Oberrealschule "Hoffmann v. Fallersleben" in Braunschweig im Alter von 15 Jahren und der damit verbundene Schulabbruch gab dem beruflichen Werdegang zwar zwangsläufig eine vom Wunsch abweichende unvorhergesehene neue Richtung, die aber erfolgreich bis 1996 und darüber hinaus ausgeübt wurde und wird.

Die persönliche Berührung mit dem Krieg, seinen Ängsten, Schrecken und Grausamkeiten wurde zu einer tiefgehenden Erfahrung. Der Weg des Autors, der die Bibel zum Mittelpunkt seines Lebens und Denkens werden ließ, war gezeichnet durch eine anhaltende Suche nach einer religiösen Heimat.

Evangelisch-lutherisch getauft, erfolgte die erste Prägung in der Zeit seines 5. und 6. Lebensjahres durch die großmütterliche Einführung in die Christliche Wissenschaft und die Verkündigungen von Mary Baker Eddy. Nach erfolgter Konfirmation während der Nazizeit übte der katholische Gottesdienst mit seiner Farbe und Pracht der Verkündigung eine große Anziehungskraft auf den Autor aus. Aus beruflichen Gründen erwachte das Interesse an der Psychologie, wobei die Schriften Victor E. Frankls, Wien, letztlich von prägender Bedeutung wurden. Es folgten zwei Jahre intensives Privatstudium der Philosophie und Religionsphilosophie an der Hochschule in Braunschweig.

Begleitet war diese Entwicklung durch die Berührung mit der Freimaurerei, in der der Autor über mehr als 40 Jahre aktiv wurde und dabei in der Großloge der Britischen Freimaurer von Deutschland zu Amt und Würden kam (Prediger 12,8)[siehe Fußnote 1].

Die Begegnung mit SUBUD (Susilah Budhi Dharma), einer bruderschaftlichen Bewegung des Pak Subuh, Indonesien, die, über England kommend, auch in Deutschland Fuß faßte, wurde zu einem weiteren Aspekt der Suche. SUBUD ist kurz als eine Technik zu beschreiben, die die Religion, in die der einzelne hineingeboren wurde, besser zu verstehen lehrt. Der Anspruch einzelner Verantwortlicher, perfekt in der Wahrheitsfindung zu sein (1.Korinther 3,19)[siehe Fußnote 2], wurde letztlich zu einem Stolperstein auf dem Weg bei dieser Heimatsuche in SUBUD.

Ein Vakuum entstand. Deswegen wurde es dankbar begrüßt, als nach einem Umzug der Kontakt zu der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover sich auftat und aktiv vertieft werden konnte.

Fragen sind geblieben, aber auch der Drang, Antworten zu finden.

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[1] "Es ist alles ganz eitel, spricht der Prediger, ganz eitel."
[2] "Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott." Denn es steht geschrieben: "Die Weisen fängt er in ihrer Klugheit" (Hiob 5,13).